Kursprogramm 2024 | tDCS-Kurs mit Prof. Andrea Antal | Forschung auf der DGPPN
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1. Dezember 2023

Liebe Leserinnen und Leser,

 

die letzten neurocare academy-Kurse in diesem Jahr sind geschafft und wir freuen uns, dass Sie das breite Fortbildungsangebot im Bereich nicht-invasiver Neuromodulation mit so viel Interesse in Anspruch genommen haben. Insgesamt erlernten fast 200 Therapeutinnen und Therapeuten die Grundlagen und praktische Anwendung von transkranieller Gleichstromstimulation (tDCS) und evidenzbasiertem Neurofeedback. Wenn Sie im nächsten Jahr Ihr therapeutisches Wissen in Richtung Neuromodulation erweitern möchten, finden Sie in diesem Newsletter das Angebot an Fachkursen mit Fortbildungspunkten für die Ergotherapie.

 

Außerdem informieren wir Sie über: 

  • einen neuen Kurs zur transkraniellen elektrischen Stimulation (tES) - mit Frau Prof. Andrea Antal, Göttingen

  • Aktuelle Forschungen auf dem DGPPN-Kongress. Interessante Erkenntnisse auch für die therapeutische Praxis
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neurocare academy: Fortbildungstermine 2024  

Schauen Sie jetzt in den neurocare academy Kurskalender 2024 für die aktuellen Termine unseres Kursangebotes zur Neuromodulation. Es umfasst derzeit: 

  • NEU! tDCS/tACS - Ein Theorie- und Praxiskurs, geleitet durch Prof. Dr. Andrea Antal von der Universitätsmedizin Göttingen,
  • tDCS - transkranielle Gleichstromstimulation zur Schmerzbehandlung und Neuro-Rehabilitation, geleitet durch die neurocare,
  • Praxiskurse zum Neurofeedback, geleitet durch erfahrene Therapeutinnen und Therapeuten - Wir freuen uns über die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Team von Edith Schneider und mit Johannes Späker (ITF Münster),
  • Technische Neurofeedback-Kurse, geleitet durch die neurocare
    In diesem Jahr haben wir neben den SCP-Kursen vor allem auch ein gestiegenes Interesse am Frequenzband-Neurofeedback mit dem THERA PRAX® festgestellt. Deshalb werden wir das Kursangebot dazu im nächsten Jahr ausbauen,
  • Trauma und Schmerz: Therapie mit Bio- und Neurofeedback, geleitet durch Edith Schneider,
  • TMS - transkranielle Magnetstimulation, geleitet durch Dr. Wolfgang Strube.

Die Anmeldung für alle Kurse ist schon möglich. Sichern Sie sich jetzt einen Platz.

 

Wir sind jetzt auch im norddeutschen Raum persönlich stärker präsent. Wir bieten Kurse in Münster, in Krefeld und in Hamburg an. Unseren Workshop zum SCP-Neurofeedback können Sie außerdem auf dem DVE-Kongress in Rostock besuchen. Wir werden natürlich wieder als Aussteller auf dem Kongress dabei sein.

Zum Kurskalender

Save the date:

Das Anwendertreffen Neuromodulation wird am 15. und 16. Juni 2024 in Ilmenau stattfinden. Am Programm arbeiten wir gerade. Hier finden Sie einen Rückblick auf die diesjährige Veranstaltung.

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    Neuer tES-Workshop - mit Frau Prof. Antal von der Universitäts­medizin Göttingen 

    Gern kündigen wir einen neuen Workshop zur transkraniellen elektrischen Stimulation an, den wir in Zusammenarbeit mit Frau Prof. Antal und ihrem Team von der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) anbieten werden: "tDCS & tACS - Einführung in die transkranielle elektrische Stimulation (tES): Grundlagen, Sicherheit und klinische Anwendung".

     

    Frau Prof. Antal ist als Leiterin der Forschungsgruppe Nicht-Invasive-Gehirnstimulation sowie der Ambulanz für Magnet- und elektrische Stimulation in der Klinik für Neurologie der UMG sowohl an der wissenschaftlichen Erforschung der tES und TMS als auch an der stetigen Etablierung der Methoden im klinischen Alltag intensiv beteiligt. Somit teilen wir das große Interesse daran, dass die tDCS - und perspektivisch auch die tACS - möglichst vielen betroffenen Menschen zugänglich gemacht wird. Sie haben also die Möglichkeit, im Rahmen des Kurses die theoretischen und praktischen Grundlagen der tES aus allererster Hand zu erfahren und in direkten Austausch mit engagierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der UMG - der Wiege der tES - zu treten.

     

    Der erste Kurs findet am 31. Mai 2024 in Göttingen statt. Die Anmeldung ist jetzt schon möglich.

    Details zum Workshop
    Workshop-Flyer zum Download
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    Aktuelle Forschungsthemen auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie

    In diesen Tagen trifft sich die psychiatrische und psychotherapeutische Fach-Community zum DGPPN-Kongress in Berlin. Er ist einer der bedeutendsten Fachkongresse für Psychiatrie in Deutschland und deshalb ist es umso wichtiger, dass die neuromodulativen Verfahren dort seit vielen Jahren intensiv thematisiert werden. Als Anregung möchten wir die wichtigsten Themen hier für Sie zusammenfassen: 

     

    Neurofeedback (NF)

    NF bleibt auch in diesem Jahr ein fest etablierter Schwerpunkt im Kongressprogramm. So widmet sich ein Workshop1 der Tübinger Wissenschaftlerin Dr. Beatrix Barth dem NF als verhaltenstherapeutisches Werkzeug zur Verbesserung der Selbstregulation von Gehirnaktivität und Verhalten. Anders als in der Ergotherapie ist das NF bei Ärzten und Psychologen bisher noch eher selten zu finden. Der Workshop ist deshalb auf dem Kongress gut platziert und überzeugt im besten Fall Fachärzte, Psychologen und EEG-Assistenten vom großen therapeutischen Potential des NF. Davon kann auch die Ergotherapie unmittelbar profitieren.

    Frau Dr. Barth bietet im kommenden Jahr einen Workshop im Rahmen des DGBfb2-Fortbildungsprogrammes. Den Termin finden Sie später bei uns oder auf der Webseite der DGBfb.

     

    Der Frage nach der Vorhersagbarkeit des Therapieerfolges von SCP-NF widmet sich eine Tübinger Arbeitsgruppe. In strukturellen MRT-Daten fanden sie Unterschiede in der Gehirnstruktur von Menschen, die die Selbstkontrolle der Gehirnaktivität erlernen und den Nichtlernern: Bei erfolgreich Trainierenden zeigt sich meist in den Hirnarealen unterhalb der EEG-Elektrode an Cz ein Cluster mit einem größeren Volumen an grauer Substanz als bei Nichtlernern. Diese Areale sind die Zielregionen, die durch das SCP-Training beeinflusst werden sollen. Die Studie3 bestätigt, dass es strukturelle Marker für die Vorhersage des Trainingserfolges gibt und wird auf dem Kongress vorgestellt.

     

    1 "Neurofeedback – eine verhaltenstherapeutische Technik zur Selbstregulation von Gehirnaktivität und Verhalten", B. Barth, Tübingen

    2 Deutsche Gesellschaft für Biofeedback e. V.

    3 SCP-Neurofeedback bei ADHS: Kann Trainingserfolg anhand der Gehirnstruktur vorhergesagt werden?, L. Weber, Tübingen

    SCP-Neurofeedback = Neurofeedback der langsamen kortikalen Potentiale (Slow Cortical Potentials)

     

    transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) 

    Bei Schulungen und Beratungsterminen werden wir immer wieder gefragt, ob tDCS auch bei ADHS wirksam ist. Diese Frage beschäftigt derzeit auch die Wissenschaft, wobei laufende Studien bisher nur erste Einblicke liefern können. Das Projekt „STIM-ADHS“4 ist die erste randomisierte doppelblinde, Placebo-kontrollierte Multicenterstudie, die die Wirkung der tDCS auf die ADHS-Kernsymptome bei erwachsenen Betroffenen untersucht. Zusätzlich erhofft man sich Erkenntnisse zum Einfluss der tDCS u. a. auf Schlaf- und Lebensqualität und psychische Belastung. Die sieben teilnehmenden Universitätskliniken verwenden den neuroConn DC-STIMULATOR MOBILE. Auf dem DGPPN-Kongress werden erste Zwischenergebnisse berichtet. Eine wissenschaftlich fundierte Antwort auf die Frage ist also in näherer Zukunft zu erwarten.

     

    Für die Personalisierbarkeit von neuromodulativen Therapien wie der tDCS, ist ein tiefgründiges Wissen über die Wechselwirkung der Intervention mit individuellen biologischen Einflussgröße wichtig. In einer auf dem DGPPN vorgestellten Studie5 zeigt eine Arbeitsgruppe aus Tübingen den Einfluss des biologischen Geschlechts auf die Wirksamkeit eines tDCS-unterstützten kognitiven Trainings. Sie fanden bei den 163 gesunden Probandinnen und Probanden bemerkenswerte Wechselwirkungen zwischen tDCS-Protokoll und Geschlecht. Das Geschlecht könnte also tatsächlich ein Faktor sein, der bei der Auswahl des richtigen Protokolls berücksichtigt werden sollte.

     

    Weitere Themen auf dem DGPPN-Kongresse sind:

    • tDCS-unterstütztes Training der Inhibitionskontrolle bei Binge-Eating-Störung – Grundlagen und klinische Effekte (C. Plewnia, Tübingen)
    • tDCS als Add-On zu selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern bei Erwachsenen mit Depression – Ergebnisse einer randomisiert-kontrollierten Multicenter-Studie (DepressionDC-Studie) (G. Burkhardt, München)
    • Effekte kathodaler tDCS auf implizite Assoziationen bei Menschen mit Alkoholabhängigkeit (J. Philipp, Tübingen)

    4 Behandlung der ADHS mit transkranieller Gleichstromstimulation bei Erwachsenen: Studienprotokoll für eine randomisierte doppelblinde, scheinkontrollierte, multizentrische Studie mit parallelen Gruppen (STIM-ADHS)

    5 Der Einfluss des biologischen Geschlechts bei einem tDCS-unterstützen Training kognitiver Kontrolle, S. Weller, Tübingen

     

     Alle Themen können im Kongressprogramm nachgelesen werden:

    Programm des DGPPN-Kongresses 2023

    Viele ergotherapeutische Praxen haben die tDCS schon im Einsatz. Handliche mobile Gerätetechnik mit standardisierten Protokollen erleichtern den Einstieg und ermöglichen sichere und zielgerichtete Behandlungen, die meist mit bewährtem therapeutischem Werkzeug, wie kognitiver, motorischer oder Sprachtherapie kombiniert werden und zu schnelleren und besseren Ergebnissen führen können. Die neurocare bietet mit dem DC-STIMULATOR MOBILE die geeignete Gerätetechnik und über unsere academy ein spezialisiertes Fortbildungsprogramm. 

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    neurocare group ist ein internationales Unternehmen, welches sich auf Neuromodulationstechnologie, Ausbildung sowie evidenzbasierte und personalisierte Therapie spezialisiert hat.

    neurocare group AG, Rindermarkt 7, Munich, Germany 80331, Germany, +49-(0)89-356-47670

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